Insolvenzgeldumlage sinkt auf 0,06 Prozent

Die Insolvenzgeldumlage wird zum 1. Januar 2023 von 0,15 Prozent auf 0,06 Prozent gesenkt.

Die Finanzentwicklung der Insolvenzgeldumlage und die aktuelle konjunkturelle Lage ermöglichen eine Senkung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld für das Jahr 2023 auf 0,06 Prozent. Das sieht die Verordnung zur Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld für das Kalenderjahr 2023 vor.

Die Insolvenzgeldumlage wird von den Arbeitgebern getragen und finanziert den Anspruch von Arbeitnehmern auf Insolvenzgeld. Der gesetzlich vorgeschriebene Umlagesatz betrug in den Jahren 2013 bis 2020 0,15 Pro­zent (§ 360 SGB III). Abwei­chend hiervon wurde der gesetzliche Umlagesatz für das Kalenderjahr 2021 durch das Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie vom 3. Dezember 2020 auf 0,12 Prozent festgesetzt. Seit dem Jahr 2022 beträgt der gesetzliche Umlagesatz wieder 0,15 Prozent.

Der für 2023 festgelegte Umlagesatz von 0,06 Prozent führt voraussichtlich zu fast ausgeglichenen Einnahmen und Ausgaben bei der Umlage. Diese Prognose berücksichtigt bereits die Erwartung einer wieder steigenden Anzahl von Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2023.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 3.11.2022 zwei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich interessante Entscheidungen veröffentlicht.

Die Insolvenzgeldumlage wird zum 1. Januar 2023 von 0,15 Prozent auf 0,06 Prozent gesenkt.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der GKV steigt ab dem 1. Januar 2023 von aktuell 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent.

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