Durchschnittlicher Zusatzbeitrag steigt auf 1,6 Prozent

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der GKV steigt ab dem 1. Januar 2023 von aktuell 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz nach § 242a SGB V steigt ab dem 1. Januar 2023 von 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit bekannt gegeben.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird jährlich neu ermittelt. Der GKV-Schätzerkreis beim Bundesamt für Soziale Sicherung führt jährlich bis zum 15. Oktober eine Prognose für das jeweils folgende Jahr durch. Das ist Teil der Schätzung zur Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt. Auf dieser Basis trifft das Bundesministerium für Gesundheit jeweils bis zum 1. November nach § 242a SGB V die Entscheidung zum durchschnittlichen Zusatzbeitrag für das kommende Jahr.

Bei Arbeitnehmern, die gesetzlich krankenversichert sind, ist nicht der durchschnittliche Zusatzbeitrag, sondern der individuelle Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse relevant. Der durchschnittliche Beitragssatz ist aber beispielsweise für den Beitragszuschuss wichtig, den privat krankenversicherten Beschäftigten zahlen müssen und er gilt für Auszubildende mit einem Arbeitsentgelt bis 325,00 Euro monatlich, Menschen mit Behinderung und Personen in Einrichtungen der Lebenshilfe und Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 3.11.2022 zwei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich interessante Entscheidungen veröffentlicht.

Die Insolvenzgeldumlage wird zum 1. Januar 2023 von 0,15 Prozent auf 0,06 Prozent gesenkt.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der GKV steigt ab dem 1. Januar 2023 von aktuell 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent.

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